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Was bisher geschah…

Im Mai hatten wir die ersten Beratungsgespräche bei zwei Fertighausanbietern (WeberHaus & SchwörerHaus), die nicht hätten unterschiedlicher sein können.

Diese beiden Firmen sind die „Großen“ der Branche und nachdem wir die Musterhausausstellung in Bad Vilbel angesehen und auch einige Bautagebücher durchgelesen hatten, kamen keine anderen für uns in Frage. Bei beiden Firmen hatten wir uns ein Beispielhaus herausgesucht, welches unseren Vorstellungen sehr nah kam, wenngleich uns auch bewusst war, dass es sehr schwierig werden könnte zwei Angebote für verschiedene Häuser zu vergleichen.

Am 17. Mai hatten wir also einen Termin mit dem SchwörerHaus-Berater. Das Gespräch verlief sehr angenehm und die Änderungen, die wir am Grundriss des Musterhauses vornehmen wollten waren problemlos möglich. Der Berater schlug auch sofort eine Vorbemusterung vor, durch die wir eine Einsicht in den Schwörer-Standard bekommen würden und gleich Zusatzausstattungen in das Angebot einbezogen werden könnten. Wir waren nach dem Gespräch angenehm überrascht und freuten uns darauf das erste Angebot zu erhalten.

Das Angebot, das wir erhielten war sehr ausgiebig beschrieben und enthielt viele Preise für z.B. Fenster oder Heizung usw. Leider war der Preis für das Haus um einiges höher als wir erwartet hatten. Trotzdem vereinbarten wir einen weiteren Termin, um das Angebot zu besprechen und zwischenzeitlich hatten wir bereits das ein oder andere gestrichen, was den Preis schon einmal etwas gesenkt hat. Der Bauberater war auch sehr bemüht uns Tipps und Tricks zum Kostensparen gegeben.

Daraufhin erhielten wir ein zweites angepasstes Angebot und wir vereinbarten einen Termin, um das Grundstück zu vermessen und vom Architekten, den uns der Berater empfohlen hatte, nivellieren zu lassen.

Bis jetzt hatten wir bereits zwei Termine beim Architekten, bei denen der Grundriss angepasst wurde und einige notwendigen Änderungen vorgenommen wurden, da wir planen ein Passivhaus zu bauen.

Am letzten Montag (21.Juli) waren wir dann auch noch zur Vorbemusterung bei Schwörer in Hohenstein-Oberstetten.

Nun warten wir auf das Angebot, welches die Änderungen vom Architekten beinhaltet und auch schon einige Ausstattungsdetails der Vorbemusterung berücksichtigt. Dabei haben wir wohlbemerkt noch keinen Werksvertrag unterschrieben. So was nennt sich Kundenservice 😉

Am 24.Mai hatten wir den Termin bei WeberHaus. Dieser war allerdings eine einzige Enttäuschung, die umso größer war, da wir vor dem Gespräch eher zu WeberHaus tendiert haben. Wir hatten das Gefühl vom Bauberater nicht ernst genommen zu werden und bekamen nur ausweichende oder unzureichende Antworten auf unsere Fragen. So quittierte der Herr beispielsweise die Frage nach dem Stromverbrauch der Luft-Wasser-Wärmepumpe bei sehr niedrigen Temperaturen mit einem „Wann haben wir denn hier schon mal unter -10°?!“. Zwischenzeitlich kam immer mal wieder der Gedanke aufzustehen und das Gespräch zu beenden.

Bereits auf dem Weg nach Hause war uns klar, dass wir mit diesem Menschen nicht bauen würden und falls das Angebot uns zusagen würde, wir uns um einen anderen Bauberater bemühen müssten.

Das Angebot kam auch ein paar Tage später per Mail…. eine kurze Aufzählung der Leistungen, ohne Preis! Weder Gesamt- noch Einzelpreise für die Leistungen waren angegeben. Nachdem wir dies beanstandet haben, bekamen wir lediglich einen Gesamtpreis für das Haus, da wir aber die Einzelpreise haben wollten, hakten wir auf ein Neues nach und bekamen die Antwort, dass man davon ausgegangen war, dass wir schlüsselfertig bauen wollten und so nur ein Gesamtpreis für uns von Interesse sei. Damit war für uns klar, dass es für uns nicht in Frage kam mit ihnen zu bauen. Bis heute stellt sich uns die Fragen, warum WeberHaus so viele Aufträge in Luxemburg hat, wo doch alle Bauherren mit diesem Bauberater zu tun haben…

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