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Wochen 6 & 7

In der vorletzten Woche ist auf der Baustelle nicht soo viel passiert.

Aber: Unsere Fassade wurde verputzt. Yeah. Es geschehen noch Wunder.

In der letzten Woche (der 7. seit Hausmontage) kam der Trupp zurück um die restlichen Arbeiten zu erledigen und Joel hat ab jetzt 3 Wochen Urlaub, um sich an die Eigenleistungen zu machen. Doch so langsam fangen die ganzen Problemchen an: Der Trupp hat am Montag sofort die Fassade gestrichen uuunnnddd… die Farbe ist nachts (dank des Regens) heruntergelaufen. Da das Wetter für die restliche Woche nicht besser vorausgesagt wurde, rückte der Trupp am Dienstag wieder ab.

Doch in den beiden Tagen an der Baustelle haben sie die Elektrik fast fertig bekommen und die Waschbecken und Duschen sind montiert. Doch auch das verlief nicht ganz problemlos: Der Wasseranschluss in unserer Dusche wurde im Werk falsch geplant und passt nun nicht mit unserer Armatur überein. Nun müssen zwei Fliesen ausgetauscht werden und der Wasseranschluss verlegt werden, dazu musste Wand an der anderen Seite noch einmal komplett geöffnet werden (natürlich schon komplett verspachtelt und geschliffen…) nun soll am kommenden Montag der Fliesenleger noch einmal anrücken, um das mit den Fliesen hinzubiegen.

Beim Tapezieren der ersten Räume fiel unserem Maler auf, dass einige Schrauben an der Decke zu rosten anfangen, die obere Schutzschicht wurde wohl beim Schleifen entfernt, da die Schrauben teilweise nicht weit genug eingeschraubt waren. Auch das ist sehr ärgerlich, da Rost durch jede Tapete und Farbe durchkommt. Nun mussten alle betroffenen Bereiche mit speziellem Spray bearbeitet und neu verspachtelt werden, respektive noch nicht verspachtelte Schrauben wurden ausgetauscht. Dies ist wiederum ein deutlicher Mehraufwand an Arbeiten und das Zeug für die Schrauben ist auch nicht gerade billig…

Am Dienstag war dann aufgrund dieser Probleme der Bauleiter auf der Baustelle und hat sich alles angeschaut, die für Mittwoch geplante Abnahme wurde nun auf unbestimmte Zeit verschoben, weil noch zu vieles an Arbeit gemacht werden muss und der Trupp erst bei besserem Wetter zurück kommt. Dabei fielen uns auch Risse in der Farbe am Treppengeländer auf und der Truppenchef zeigte uns 2 große Schrammen in der Treppenwange, da der Treppenhersteller aber eh nach Luxemburg kommt, soll er auch bei uns vorbei schauen und die Fehler korrigieren.

Am Mittwoch war der zuständige Elektriker von Schwörer da, um die Alarmanlage in Betrieb zu nehmen und uns einzuweisen.

Am Donnerstag hatten wir Unterstützung vom Schwiegerpapa, dieser hat mit der Sockeldämmung angefangen, weil unser Erdbauer schon in den Startlöchern steht um die Drainage ums Haus zu legen, sobald das Gerüst denn endlich mal weg ist.

Am Freitag sollte unser Parkett geliefert werden, aber nachdem das auch am Nachmittag noch nicht angekommen, haben wir kurz nachgehakt und der Fahrer sollte es nicht mehr schaffen, nun wurde der Termin auf nächsten Freitag verschoben… da wir das Parkett aber eh noch nicht brauchen und es nur im Weg stehen würde, ist es ganz gut so wie es ist.

Am restlichen Wochenende konnten wir dann zu zweit an den Malerarbeiten im Inneren weiter machen. So konnten die Badezimmer schon ganz fertig gestrichen und ein erstes Mal grob gesäubert werden. In unserem Schlafzimmer wurden außerdem schon die Styropor-Stuckleisten angebracht.

Wir sind nun echt gespannt, wie es weiter geht…

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Bodenplatte…

Auf unserer Baustelle (endlich darf man es so nennen 😉 ) hat sich in den letzten zwei Wochen so Einiges getan. Die Erdarbeiten sind abgeschlossen und die Bodenplatte ist fertig.

Nun warten wir darauf, dass der Bauunternehmer noch die Anschlüsse fertig stellt und die Regenwasserzysterne und die Sole-Leitung ins Erdreich verlegt. Was hoffentlich alles bald passiert, da unser Haus ja nun auch bald kommen soll, was aber ohne Strom nicht geht…

Es wirkt bisher noch sehr unwirklich, vor allem wirkt die Bodenplatte einerseits sehr groß und andererseits wiederum sehr klein… die Größen täuschen wirklich sehr stark. Zu unserer Erleichterung stehen die Bäume, die man im Hintergrund sieht dann doch noch weiter vom Haus weg, als vorher befürchtet. (Auch das täuscht auf den Fotos ungemein…)

Zwickt mich mal wer???

Wenn es mal losgeht, dann aber richtig…

Am Montag hatten wir ja das Baustellengespräch: Um 10h trafen sich also eine ganze Reihe von Verantwortlichen auf der Baustelle: Architekt, Bauunternehmer, Bauleiter und Gesundheitskoordinator (der Mensch vom Stromversorger hat es aber leider nicht mehr geschafft dabei zu sein).

Als Laie steht man eigentlich nur ziemlich doof daneben und lässt die Experten fachsimpeln. Der Zeitpunkt das Geschehen etwas aus den Händen zu geben, ist aber jetzt nun (gottseidank) gekommen. Ziemlich schwierig für Menschen, die immer gerne alles unter Kontrolle haben und wissen, was, wie, wo, wann läuft…

Einige Kleinigkeiten, die noch geklärt werden mussten, konnten bereits geklärt werden und um alles andere kümmert sich entweder der Bauleiter oder aber der Erdbauer.

Beim Termin sagte der Erdbauer, er wolle nächste Woche Dienstag oder Mittwoch mit den Erdarbeiten loslegen, die Woche darauf dann die Bodenplatte gießen.

Am Mittwoch Abend kam dann aber ein Anruf vom Erdbauer: Er wollte uns nur informieren, dass sie am folgenden Morgen (also heute!!!) anfangen werden! Dann fällt man aus allen Wolken. Wir wollten uns doch Urlaub nehmen und am Wochenende noch den Schafunterstand abreißen… naja egal. Hauptsache es geht los… Und die Bodenplatte kann auch schon nächste Woche gemacht werden.

Nach der Arbeit sind wir dann aber gleich am Grundstück vorbeigeschaut und waren total erstaunt, dass der Aushub bereits abgeschlossen ist und die Arbeiter schon mit dem Auffüllen von Schotter begonnen haben.

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Am Telefon mit der Terminplanung haben wir dann auch erfahren, dass unser Haus irgendwann zwischen dem 29.6. und dem 14.7. kommen soll. Auch hier geht es nun schneller als angenommen, den genauen Aufbautag erfahren wir aber erst eine Woche vorher.

Kleine Erfolge…

In der letzten Woche haben wir versucht, noch einige Unklarheiten bei den Erdarbeiten zu klären.

Unsere bevorzugter Unternehmer kann die Sole-Leitung nämlich weder selbst verlegen noch besorgen und aus den aufgeführten Leistungen im Schwörerangebot dazu wurden wir auch nicht klug, was denn nun von wem erledigt oder besorgt werden muss. Leider konnte auch unser Bauberater uns nicht wirklich weiter helfen und hat uns auf den Architekten verwiesen aber auch dieser war ratlos… Großartig!

In der Schwörerzentrale war, die für uns zuständige, Mitarbeiterin leider auch nicht zu erreichen… (großes Lob trotz allem an die freundlichen Menschen am Telefon 🙂 ).

Schlussendlich bekamen wir dann doch noch die Antwort per Mail, dass Schwörer die Leitung selbst liefert und verlegt und wir somit dem Erdbauer den Auftrag nächste Woche erteilen können.

Des Weiteren haben wir auch das letzte Angebot vom Fliesenleger erhalten und wir waren über die doch ziemlich großen Preisunterschiede für Arbeitslöhne erstaunt! Da lohnt sich der Vergleich allemal.

Um das Ganze auch zeitlich noch etwas voranzutreiben haben wir unsere restlichen bestehenden Rücktrittsrechte aufgehoben und bereits mal in der Abteilung für den Bemusterungstermin Bescheid gegeben, dass wir nur in den Schulferien zur Bemusterung können… Alles wiederum kein Problem für Schwörer, die sich diesen Wunsch nun vorgemerkt haben und uns dann später noch mal für den eigentlichen Termin kontaktieren.

Alles in allem also wieder mal eine ganz ereignisreiche Woche an der Hausbaufront 🙂

Mehrausfertigungen, Erdarbeiten, Strom usw.

Am letzten Mittwoch wurden beim Architekten die Mehrausfertigungen unserer Pläne unterzeichnet. Schwörer hatte nur eine kleine Änderung im Technikraum vorgesehen, indem einige Apparate dort umgestellt wurden, der Rest blieb beim Alten. Die Unterlagen gehen nun gemeinsam mit der Baugenehmigung an Schwörer, so dass sie uns in nächster Zeit wegen der Bemusterung kontaktieren werden 🙂 wir hoffen auch dann eine Zeitspanne für den Hausaufbau zu bekommen.

Dort wurden auch die Kostenvoranschläge für die Erdarbeiten durchgesprochen, der Unternehmer, der sich bis jetzt als günstigster herausgestellt hat, hat aber leider kein Angebot für alle Arbeiten (Trinkwasserleitung, Zysterne usw.) abgegeben, so dass diese noch vom Architekten nachgefragt werden, bevor wir uns endgültig für einen Unternehmer entscheiden.

In der Zwischenzeit haben wir auch den Kostenvoranschlag des zweiten Fliesenlegers bekommen. Nächste Woche haben wir aber noch einen Termin bei einer dritten Firma, so dass wir dahingehend noch keine Entscheidung getroffen haben.

Gleichzeitig haben wir auch einen Sicherheitskoordinator beauftragt, dieser ist in Luxemburg Pflicht und soll die Sicherheit am Bau überwachen, unserer Meinung nach sind das wieder einmal fast 2000€ zum Fenster rausgeschmissen, aber was muss, das muss…

Dann haben wir in dieser Woche auch eine Kostenübersicht vom Stromversorger erhalten, dieses „Angebot“ (was keines ist, da es nur einen Anbieter in unserer Gegend gibt und wir uns gegen ein Leben ohne Strom entschieden haben 😉 )  muss unterschrieben und zurückgesendet werden.

Unser Umweltantrag geistert ja nun auch schon seit dem 12.9.14 (also seit geschlagenen 4 (vier!!!) Monaten) durch die Gegend. Nachdem mein Göttergatte, eine wahrer Telefon-Nervensägen-Experte, nun bereits das gefühlt tausendste Mal dort telefonisch nachgefragt hat, wann wir denn nun endlich mit einer Antwort rechnen können, soll dieser „Ende nächster Woche“ mit der Post kommen. Da sind wir aber mal gespannt… lol

Es war also alles in allem eine ereignisreiche Woche und nun kommt hoffentlich bald auch mal richtig Schwung in die Sache.

Erd-& Kanalarbeiten

Am Montag hatten wir ein Schreiben von Schwörer im Briefkasten mit 2 Kostenvoranschlägen für die Erd- und Kanalarbeiten. Es haben sich also von den angeschriebenen 8 Firmen nur 2 gemeldet. Ziemlich enttäuschendes Resultat.

Als Laie wird man auch kaum schlau daraus: Schwörer gibt jeder Firma z.B. die gleiche Anzahl am m3 zum Aushub und so weiter an, dies sind jedoch Durchschnittswerte und nicht auf unser Vorhaben angepasst, so dass die Endpreise und die vorgeschlagenen Leistungen nur sehr vage sind. Unser Architekt hat uns vorgeschlagen, die Angebote durchzusehen und sich auf die Einzelpreise zu konzentrieren, welche für uns von Bedeutung sind.

Schwörer verlangt aber auch, dass wir uns bis zum 19.11. für eine von beiden Firmen entscheiden. Das gestaltet sich für uns aus zweierlei Sicht schwierig. Zum Einen wissen wir noch nicht, ob wir die Genehmigung dieses Mal erhalten und zum Anderen muss unsere Trinkwasserleitung nun doch an die gegenüberliegende Straßenseite angeschlossen werden. Nun hat man uns vorgeschlagen, nicht die ganze Straße auszureißen, sondern eine Bohrmethode anzuwenden, bei der nur kleine Tunnel unter der Straße gebohrt werden, durch die die Leitung verlegt werden kann. Kostet zwar immer noch mehr, als wir angenommen hatten, wird aber wahrscheinlich um einiges billiger, als die gesamte Straße aufzureißen. Problem ist, dass dies nur sehr wenige Firmen so machen können und wir zuerst herausfinden müssen, ob eine der beiden Firmen das überhaupt macht und wenn ja, zu welchem Preis.