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Bemusterung- 2. Tag

Am zweiten Tag ging es dann an die Elektroplanung.

Zunächst kam der zuständige Mitarbeiter von der Alarmanlage mit dem wir durchgegangen sind, was uns wichtig ist und was bereits in unser Angebot eingerechnet wurde. Auf diesen Daten basierend, erstellt er nun ein konkretes Angebot.

Danach haben wir mit der Platzierung der Lichtauslässe, Schalter und Steckdosen begonnen. Hier zeigte sich, dass es von Vorteil ist, wenn man sich im Vorfeld gut vorbereitet.

Bei der Schalterserie haben wir uns für die Standardausführung entschieden. Mit der Anzahl an Steckdosen etc. sind wir aber nicht ausgekommen.

Ein großer Posten an Mehrkosten sind die LED-Deckenstrahler, die wir für die Flure, Wohn-Essbereich und für das Badezimmer ausgesucht haben.

Nach dem Mittagessen ging es dann an die Planung der Multimedia-Steckdosen. Hier haben wir uns nun doch für das Homeway-System entschieden, da es doch viele Vorteile hat und die Installation komplett von Schwörer gemacht wird. In der klassischen Ausführung muss noch ein Elektriker vor Ort diese Steckdosen anschließen (wussten wir vorher auch nicht…)

Ein sehr komplexes Thema war dann auch die Steuerung der elektrischen Rollläden und Außenjalousien. Uns war wichtig alle Läden gemeinsam rauf und runter fahren zu können. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: per Funk und per Verkabelung. Beides hat Vor- und Nachteile. Wir haben uns aufgrund der kostengünstigeren Variante für die Funklösung von Somfy entschieden, die wir später auch noch mit einigen Accessoires aufrüsten können.

Als dies alles endlich, nach immerhin insgesamt 6 Stunden abgeschlossen war, waren auch der Kostenvoranschlag und die 3D-Ansicht der Treppe da. Wir waren gleich sehr angetan von dem schönen Stück… bis wir den Preis von immerhin rund 13.500€ hörten…Wir hatten für die Treppe bereits im Vorfeld eine Bemusterungsreserve einrechnen lassen und hatten somit immerhin ein Budget von 9000€, das wir auf keinen Fall überschreiten wollten. Nun haben wir also eine „klassische“ Treppe ausgesucht mit anthrazitfarbenen Wangen und Wildeiche-Stufen ohne Setzstufen mit Edelstahlgeländer und Eichenhandlauf.

Danach wurden wir von Frau S. verabschiedet und wir haben uns auf den Heimweg gemacht.

Das Bemusterungsprotokoll soll in den nächsten zwei Wochen kommen… es bleibt also auch weiterhin spannend.

FAZIT:

  • Hilfreich waren unsere gute Vorbereitung und dass wir unser letztes Angebot mitgenommen hatten, die Bemusterer haben zwar auch eins, aber man kann sofort selbst nachschlagen und weiß wovon man spricht. Wir hatten auch einige Fotos (beispw. Treppe) mitgenommen, so dass man dem Berater nicht nur erklären muss, wie man sich etwas vorstellt, sondern es zeigen kann.
  • Schwörer ist sehr um den Kunden bemüht und man versucht immer alle Fragen und Unklarheiten sofort zu klären.
  • Alle Mitarbeiter, egal ob Ausstattungsberaterin, Empfangsdame, „Experten“, … alle sind immer sehr freundlich und hilfsbereit.
  • Als Wehrmutstropfen müssen wir aber auch sagen, dass man wirklich jede kleinste Kleinigkeit als Mehrpreis zahlen muss (z.B. Softclosedeckel, der auf der Standardtoilette ausgestellt ist, aber selbst nicht Standard ist; gleiche Schlösser an Vorder- und Hintertür; silberne Führungsschienen für die Außenjalousien anstelle von weißen, etc). Daher als Rat an alle Häuslebauer: plant genug Bemusterungsreserve ein! Es kommen auch viele unverzichtbare Mehrkosten auf einen zu, mit denen man vorher nicht rechnet. Dabei handelt es sich zwar immer um kleinere Summen, die dann alle zusammen doch ins Gewicht fallen, Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.
  • Die Hausverkäufer kennen sich nicht in jeder Materie gut genug aus, um ein reelles, detailliertes Angebot zu erstellen. Die dort angegebenen Kosten sind häufig nur Richtwerte. Das haben wir z.B. bei der Rollladensteuerung oder der Alarmanlage bemerkt.
  • Wenn es Probleme bei uns gab, dann basierten die meisten auf Fehlinformationen oder Fehlplanungen des Architekten, obwohl unser Architekt bereits mehrfach mit Schwörer gebaut hat… das war bislang für uns die größte Enttäuschung.

So, das war nun lang… Wir beantworten euch aber natürlich gerne auch noch weitere Fragen, die an dieser Stelle vielleicht zu kurz gekommen sind.

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Bemusterung- 1. Tag

Am Dienstag Nachmittag sind wir in der Schwäbischen Alb angekommen und haben zuerst noch eine kleine Runde durch das nahgelegene Reutlingen gemacht, bevor wir nach Trochtelfingen ins Hotel Rössle gefahren sind. Dort haben wir am Abend dann auch zu Abend gegessen. Von Schwörer hatten wir im Vorfeld einen Gutschein für die Übernachtungen im Hotel erhalten und wie sich bei Ankunft herausstellte, deckte dieser nicht nur das Zimmer, sondern ließ auch noch einen Restbetrag für Essen und Getränke. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an Schwörer.

Am Mittwoch sollten wir dann um 8.30h in Oberstetten sein. Dort begrüßte uns dann auch unsere Ausstattungsberaterin, Frau S. Nachdem wir dann auch gleich das Mittagessen ausgesucht hatten, ging es los.

Zuerst wollten wir noch einige Fragen zum Nachtragsangebot klären. Daher ließ Frau S. sofort den zuständigen Herrn der Verkaufsabteilung kommen und wir konnten dies besprechen. Unser Architekt hatte eine Zwischendecke in der Garage eingezeichnet, die wir aber nicht brauchen, so dass wir wieder einiges an Kosten streichen konnten. Eine andere große Summe beruht aber wohl auf irgendwelchen Fehlberechnungen vom Bauberater, daher wurde uns empfohlen, das mit ihm zu klären. Wir haben diesbezüglich bereits nächste Woche einen Termin bei ihm.

Danach haben wir die Maße der Fenster durchgesehen und festgelegt zu welcher Seite hin, sie öffnen sollen. Dabei wurde uns dann auch mitgeteilt, dass die 164cm breiten Fenster nur Kippfenster sein werden. Sehr ärgerlich, da wir unseren Architekten bereits darauf angesprochen hatten, dieser uns jedoch gesagt hat, dass sie zwar sehr schwer wären und bei langer Öffnung sich wohl verstellen würden, das Öffnen an sich aber kein Problem sein sollte. Pustekuchen. Wir haben dann einige Fenster als Festverglasung vorgesehen, da eine andere Größe für uns nicht in Frage kam und ein Kippfenster mit Griffen in Höhe von über 2m nicht überall Sinn macht.

Dann ging es an die Außengestaltung des Hauses: Dachfarbe, Kaminverkleidung, Fassadenfarbe, Fensterfarbe, Fensterbänke- und griffe, Dachrinnen, Haustür und Nebeneingangstür. Hier hatten wir schon einiges an Sonderausstattung in unser Angebot rechnen lassen, so dass kaum etwas an „neuen“ Kosten auf uns zu kam.

Dazu zählen:

  • Schwarze Dachfarbe
  • Naturstein-Außenbänke
  • Außenseitig folierte Fenster in anthrazit
  • Passivhaustür

Danach haben wir uns noch die Technikelemente (Wasserverteilung, Heizung, etc.) angesehen. Hier haben wir uns auch für die Designauslässe für die Lüftungsanlage entschieden (Mehrpreis).

Nach dem Mittagessen ging es mit den Badezimmern weiter. Zuerst wurde kurz besprochen, was bereits im Angebot eingerechnet war und was wir uns vorstellen. In der Badeabteilung konnten wir uns zuerst etwas umschauen und Frau S. hat in Zwischenzeit noch einige Unklarheiten mit den entsprechenden Abteilungen geklärt.

So ließ sie uns zuerst auch wissen, dass sie uns die Badgegenstände nur als Warenlieferung anbieten könne, da die Fliesen ja in Eigenleistung erfolgen würden, das hörten wir zum ersten Mal, wurde uns doch vom Bauberater gesagt, dass alle Arten von Eigenleistungen kein Problem darstellen würden und eine Unterbrechung der Arbeiten seitens von Schwörer kein Thema seien. Das stimmt aber wohl nicht und Schwörer lässt sich eine solche Unterbrechung bezahlen… Kosten, die bei uns aber der Bauberater übernimmt, da er uns dies als „problemlos möglich“ verkauft hat. (Dies wurde vor Ort sofort von Frau S. mit ihm geklärt)

Da wir den Standard bereits aus der Vorbemusterung kannten, waren wir auch ziemlich schnell entschieden, so dass die Badgestaltung auch schnell abgehakt war.

Da wir eine freistehende Badewanne im Elternbad haben wollten, konnten wir uns im Katalog einige Modelle aussuchen von denen die Preise gleich beim Lieferanten nachgefragt wurden, so auch für die von uns bereits ausgesuchten Armaturen von Keuco.

Als Mehrpreis haben wir für die Badezimmer Softclosedeckel für die WC’s, eine Corian-Shampooablage in der Dusche sowie die ganze Ausstattung im Elternbad. Alle Accessoires (Klopapierhalter, Spiegel usw.) haben wir uns gutschreiben lassen. Auch die Duschkabine im Kinderbad haben wir abbemustert, ebenso wie das Waschbecken im Gäste-WC.

Anschließend ging es dann noch zu den Innentüren: Vollglastüren sind nicht möglich, weil zu gefährlich. Wie bitte? Auch dies wurde kurz nachgefragt und war dann doch möglich. Somit haben wir nun doch zwei Vollglastüren eingeplant. Ansonsten sind wir bei den Standardtüren in weiß geblieben, genauso wie bei den Griffen.

Zum Schluss haben wir uns noch bei den Treppen umgesehen. Unser Lieblingsthema… Frau S. hat dann mit dem Treppenbauer telefoniert und dieser wollte uns dann spontan bis zum nächsten Tag ein Angebot für eine Wildeiche-Falttreppe mit Glasgeländer zukommen lassen.

Als Fazit können wir vom ersten Tag also sagen, dass es wirklich von Vorteil ist, die Bemusterung in Oberstetten zu machen, da man von dort aus alles sofort klären kann und die betroffenen Personen auch mal kurz zum Gespräch hinzu kommen.

Am Abend haben sind wir noch einmal unsere Fragen durchgegangen und konnten bereits eine ganze Menge abhaken. Danach ging es ziemlich früh ins Bett, da es doch sehr anstrengend ist, so viele Entscheidungen in so kurzer Zeit zu treffen…

Vorbereitung zur Bemusterung

Letzte Woche kam auch die Einladung zur Ausstattungsbemusterung mit Checkliste und Gutschein für die Übernachtung.

Wir haben bereits voriges Wochenende an der Elektroplanung gearbeitet und sie heute noch einmal überdacht und sind noch immer nicht ganz durch. Vor allem Räume, die man gedanklich noch nicht eingerichtet hat, sind schwierig, so zum Beispiel die Kinderzimmer oder der Abstellraum.

Außerdem haben wir eine ganze Reihe an Fragen aufgeschrieben und in Sache Treppe im Internet recherchiert, aber auch hier sind wir noch nicht wirklich weiter gekommen… Dieses Thema wird bei der Bemusterung sicherlich eines der schwierigsten werden.

Wir haben auch einige Prospekte oder Kataloge zusammengepackt, die wir mitnehmen wollen, so haben wir zum Beispiel schon Armaturen bei einem der Schwörer-Lieferanten gesehen, die wir in unserem Badezimmer haben wollen, aber nicht bei der Vorbemusterung vor Ort gesehen haben.

Wir nehmen auch die Mehrfertigungen und das letzte Angebot mit, so dass wir gleich eine Nachschlagemöglichkeit vor Ort haben, da wir bereits ziemlich viel bei der Vorbemusterung aufbemustert haben.

Wir mussten auch gewisse Infos bezüglich der Wasserqualität einholen: pH-Wert, Druck und Härte und wir haben die Baugenehmigung zurück gesendet bekommen.

Sicherlich haben wir auch so einiges vergessen, worüber man sich bereits jetzt Gedanken machen müsste… daher sind wir für jeden Tipp dankbar 🙂

Bin ja mal gespannt, wie hoch die Bemusterungskosten werden…

Schnäppchenjäger und Katalogsammler

Im Laufe der letzten Monate sind wird zu ebendiesen mutiert, aber das geht sicher jedem Bauherrn so 😉

Wie wir beim Ausmisten der bereits angesammelten Kataloge und Broschüren festgestellt haben, sind wir für einen großen Teil des Waldsterbens mitverantwortlich… wir bemühen uns den Schaden wieder auszugleichen und pflanzen ja bekanntlich neue Bäume in unserem zukünftigen Garten an 🙂

Wenn man sich die edlen und qualitativ hochwertigen Kataloge verschiedener Hersteller ansieht, versteht man auch deren Preise. Diese Hochglanzmagazine und 3D-Effekte müssen ja irgendwie bezahlt werden.

Allerdings haben all diese Lesewerke uns aber auch geholfen Entscheidungen zu treffen respektive konkrete Ideen zu bekommen, wie das Haus und die Einrichtung aussehen soll. Wir haben uns beispielsweise die Unterlagen aller Badhersteller, mit denen Schwörer arbeitet, bestellt um zu sehen, welche Auswahl man schlussendlich hat und uns z.B. auch schon für eine bestimmte Duschgarnitur und Wasserhähne entschieden, was einem bei der Bemusterung dann das Leben erleichtert.

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