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Bemusterung- 1. Tag

Am Dienstag Nachmittag sind wir in der Schwäbischen Alb angekommen und haben zuerst noch eine kleine Runde durch das nahgelegene Reutlingen gemacht, bevor wir nach Trochtelfingen ins Hotel Rössle gefahren sind. Dort haben wir am Abend dann auch zu Abend gegessen. Von Schwörer hatten wir im Vorfeld einen Gutschein für die Übernachtungen im Hotel erhalten und wie sich bei Ankunft herausstellte, deckte dieser nicht nur das Zimmer, sondern ließ auch noch einen Restbetrag für Essen und Getränke. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an Schwörer.

Am Mittwoch sollten wir dann um 8.30h in Oberstetten sein. Dort begrüßte uns dann auch unsere Ausstattungsberaterin, Frau S. Nachdem wir dann auch gleich das Mittagessen ausgesucht hatten, ging es los.

Zuerst wollten wir noch einige Fragen zum Nachtragsangebot klären. Daher ließ Frau S. sofort den zuständigen Herrn der Verkaufsabteilung kommen und wir konnten dies besprechen. Unser Architekt hatte eine Zwischendecke in der Garage eingezeichnet, die wir aber nicht brauchen, so dass wir wieder einiges an Kosten streichen konnten. Eine andere große Summe beruht aber wohl auf irgendwelchen Fehlberechnungen vom Bauberater, daher wurde uns empfohlen, das mit ihm zu klären. Wir haben diesbezüglich bereits nächste Woche einen Termin bei ihm.

Danach haben wir die Maße der Fenster durchgesehen und festgelegt zu welcher Seite hin, sie öffnen sollen. Dabei wurde uns dann auch mitgeteilt, dass die 164cm breiten Fenster nur Kippfenster sein werden. Sehr ärgerlich, da wir unseren Architekten bereits darauf angesprochen hatten, dieser uns jedoch gesagt hat, dass sie zwar sehr schwer wären und bei langer Öffnung sich wohl verstellen würden, das Öffnen an sich aber kein Problem sein sollte. Pustekuchen. Wir haben dann einige Fenster als Festverglasung vorgesehen, da eine andere Größe für uns nicht in Frage kam und ein Kippfenster mit Griffen in Höhe von über 2m nicht überall Sinn macht.

Dann ging es an die Außengestaltung des Hauses: Dachfarbe, Kaminverkleidung, Fassadenfarbe, Fensterfarbe, Fensterbänke- und griffe, Dachrinnen, Haustür und Nebeneingangstür. Hier hatten wir schon einiges an Sonderausstattung in unser Angebot rechnen lassen, so dass kaum etwas an „neuen“ Kosten auf uns zu kam.

Dazu zählen:

  • Schwarze Dachfarbe
  • Naturstein-Außenbänke
  • Außenseitig folierte Fenster in anthrazit
  • Passivhaustür

Danach haben wir uns noch die Technikelemente (Wasserverteilung, Heizung, etc.) angesehen. Hier haben wir uns auch für die Designauslässe für die Lüftungsanlage entschieden (Mehrpreis).

Nach dem Mittagessen ging es mit den Badezimmern weiter. Zuerst wurde kurz besprochen, was bereits im Angebot eingerechnet war und was wir uns vorstellen. In der Badeabteilung konnten wir uns zuerst etwas umschauen und Frau S. hat in Zwischenzeit noch einige Unklarheiten mit den entsprechenden Abteilungen geklärt.

So ließ sie uns zuerst auch wissen, dass sie uns die Badgegenstände nur als Warenlieferung anbieten könne, da die Fliesen ja in Eigenleistung erfolgen würden, das hörten wir zum ersten Mal, wurde uns doch vom Bauberater gesagt, dass alle Arten von Eigenleistungen kein Problem darstellen würden und eine Unterbrechung der Arbeiten seitens von Schwörer kein Thema seien. Das stimmt aber wohl nicht und Schwörer lässt sich eine solche Unterbrechung bezahlen… Kosten, die bei uns aber der Bauberater übernimmt, da er uns dies als „problemlos möglich“ verkauft hat. (Dies wurde vor Ort sofort von Frau S. mit ihm geklärt)

Da wir den Standard bereits aus der Vorbemusterung kannten, waren wir auch ziemlich schnell entschieden, so dass die Badgestaltung auch schnell abgehakt war.

Da wir eine freistehende Badewanne im Elternbad haben wollten, konnten wir uns im Katalog einige Modelle aussuchen von denen die Preise gleich beim Lieferanten nachgefragt wurden, so auch für die von uns bereits ausgesuchten Armaturen von Keuco.

Als Mehrpreis haben wir für die Badezimmer Softclosedeckel für die WC’s, eine Corian-Shampooablage in der Dusche sowie die ganze Ausstattung im Elternbad. Alle Accessoires (Klopapierhalter, Spiegel usw.) haben wir uns gutschreiben lassen. Auch die Duschkabine im Kinderbad haben wir abbemustert, ebenso wie das Waschbecken im Gäste-WC.

Anschließend ging es dann noch zu den Innentüren: Vollglastüren sind nicht möglich, weil zu gefährlich. Wie bitte? Auch dies wurde kurz nachgefragt und war dann doch möglich. Somit haben wir nun doch zwei Vollglastüren eingeplant. Ansonsten sind wir bei den Standardtüren in weiß geblieben, genauso wie bei den Griffen.

Zum Schluss haben wir uns noch bei den Treppen umgesehen. Unser Lieblingsthema… Frau S. hat dann mit dem Treppenbauer telefoniert und dieser wollte uns dann spontan bis zum nächsten Tag ein Angebot für eine Wildeiche-Falttreppe mit Glasgeländer zukommen lassen.

Als Fazit können wir vom ersten Tag also sagen, dass es wirklich von Vorteil ist, die Bemusterung in Oberstetten zu machen, da man von dort aus alles sofort klären kann und die betroffenen Personen auch mal kurz zum Gespräch hinzu kommen.

Am Abend haben sind wir noch einmal unsere Fragen durchgegangen und konnten bereits eine ganze Menge abhaken. Danach ging es ziemlich früh ins Bett, da es doch sehr anstrengend ist, so viele Entscheidungen in so kurzer Zeit zu treffen…

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Nachtragsänderungen & ein neues Spielzeug :)

Anfang der Woche hat der Bauherr schweren Herzens sein Auto verkauft. Gestern aber gab’s dann im Gegenzug ein „Bau-Auto“ 🙂 Dieses Vorhaben hatten wir schon länger besprochen und dann ging es doch auf einmal ganz schnell, innerhalb weniger Tage hatte sich bereits ein Käufer für unseren doch recht unpraktischen Mini (zumindest für den Hausbau) gefunden. Jetzt haben wir einen (deutlich größeren) Kombi… Nun kann’s also auch autotechnisch endlich mal losgehen….

Dann kam heute auch noch eine Mail unserer Architektin, dass Schwörer ihr die Mehrausfertigungen zugesendet hat und einiges geändert werden muss.

  • Das Garagendach muss von 20° auf 22° angehoben werden, kein Problem.
  • Das geplante bodentiefe Fenster im Flur im OG muss an die luxemburgische Sicherheitsregelungen angepasst werden. Ob daraus nun ein halb festverglastes Fenster wird oder ob wir ein Brüstungsgitter vorsehen müssen (möchten wir eigentlich gar nicht) oder ob es aber genügt, wenn wir ein abschließbares Fenster einplanen (Idealversion), muss sie erst mal bei den zuständigen Behörden nachfragen. (Müsste ein hier zugelassenes Architektenbüro so etwas nicht wissen?!)
  • Anstatt von 2 Regenrohren in der Frontfassade, welche an beiden Ecken geplant waren, kommt nun nur eins fast mittig, nicht ideal aber nicht anders möglich, wegen der Eckverglasung kann es nicht ans Eck und wegen der Größe des Daches muss es in die Mitte.

Nächste Woche muss dann noch einer von uns die geänderten Pläne unterschreiben und sie können wieder zurück an Schwörer…

Wir haben zwischenzeitlich immer wieder das Gefühl, dass es einfach nicht richtig voran geht… Hoffentlich legt dieses Gefühl sich, sobald die Bagger rollen 🙂

Kleine Erfolge…

In der letzten Woche haben wir versucht, noch einige Unklarheiten bei den Erdarbeiten zu klären.

Unsere bevorzugter Unternehmer kann die Sole-Leitung nämlich weder selbst verlegen noch besorgen und aus den aufgeführten Leistungen im Schwörerangebot dazu wurden wir auch nicht klug, was denn nun von wem erledigt oder besorgt werden muss. Leider konnte auch unser Bauberater uns nicht wirklich weiter helfen und hat uns auf den Architekten verwiesen aber auch dieser war ratlos… Großartig!

In der Schwörerzentrale war, die für uns zuständige, Mitarbeiterin leider auch nicht zu erreichen… (großes Lob trotz allem an die freundlichen Menschen am Telefon 🙂 ).

Schlussendlich bekamen wir dann doch noch die Antwort per Mail, dass Schwörer die Leitung selbst liefert und verlegt und wir somit dem Erdbauer den Auftrag nächste Woche erteilen können.

Des Weiteren haben wir auch das letzte Angebot vom Fliesenleger erhalten und wir waren über die doch ziemlich großen Preisunterschiede für Arbeitslöhne erstaunt! Da lohnt sich der Vergleich allemal.

Um das Ganze auch zeitlich noch etwas voranzutreiben haben wir unsere restlichen bestehenden Rücktrittsrechte aufgehoben und bereits mal in der Abteilung für den Bemusterungstermin Bescheid gegeben, dass wir nur in den Schulferien zur Bemusterung können… Alles wiederum kein Problem für Schwörer, die sich diesen Wunsch nun vorgemerkt haben und uns dann später noch mal für den eigentlichen Termin kontaktieren.

Alles in allem also wieder mal eine ganz ereignisreiche Woche an der Hausbaufront 🙂

Mehrausfertigungen, Erdarbeiten, Strom usw.

Am letzten Mittwoch wurden beim Architekten die Mehrausfertigungen unserer Pläne unterzeichnet. Schwörer hatte nur eine kleine Änderung im Technikraum vorgesehen, indem einige Apparate dort umgestellt wurden, der Rest blieb beim Alten. Die Unterlagen gehen nun gemeinsam mit der Baugenehmigung an Schwörer, so dass sie uns in nächster Zeit wegen der Bemusterung kontaktieren werden 🙂 wir hoffen auch dann eine Zeitspanne für den Hausaufbau zu bekommen.

Dort wurden auch die Kostenvoranschläge für die Erdarbeiten durchgesprochen, der Unternehmer, der sich bis jetzt als günstigster herausgestellt hat, hat aber leider kein Angebot für alle Arbeiten (Trinkwasserleitung, Zysterne usw.) abgegeben, so dass diese noch vom Architekten nachgefragt werden, bevor wir uns endgültig für einen Unternehmer entscheiden.

In der Zwischenzeit haben wir auch den Kostenvoranschlag des zweiten Fliesenlegers bekommen. Nächste Woche haben wir aber noch einen Termin bei einer dritten Firma, so dass wir dahingehend noch keine Entscheidung getroffen haben.

Gleichzeitig haben wir auch einen Sicherheitskoordinator beauftragt, dieser ist in Luxemburg Pflicht und soll die Sicherheit am Bau überwachen, unserer Meinung nach sind das wieder einmal fast 2000€ zum Fenster rausgeschmissen, aber was muss, das muss…

Dann haben wir in dieser Woche auch eine Kostenübersicht vom Stromversorger erhalten, dieses „Angebot“ (was keines ist, da es nur einen Anbieter in unserer Gegend gibt und wir uns gegen ein Leben ohne Strom entschieden haben 😉 )  muss unterschrieben und zurückgesendet werden.

Unser Umweltantrag geistert ja nun auch schon seit dem 12.9.14 (also seit geschlagenen 4 (vier!!!) Monaten) durch die Gegend. Nachdem mein Göttergatte, eine wahrer Telefon-Nervensägen-Experte, nun bereits das gefühlt tausendste Mal dort telefonisch nachgefragt hat, wann wir denn nun endlich mit einer Antwort rechnen können, soll dieser „Ende nächster Woche“ mit der Post kommen. Da sind wir aber mal gespannt… lol

Es war also alles in allem eine ereignisreiche Woche und nun kommt hoffentlich bald auch mal richtig Schwung in die Sache.

Die Umplanungen…

Unser Architekt hatte am vergangenen Mittwoch einen Termin bei der Gemeinde, um zu klären, warum wir die Baugenehmigung nicht erhalten haben.

Wie sich dabei heraus gestellt hat, müsste die Flachdachfläche, sprich unsere Garage, erheblich verkleinert werden. Alternativ müssten wir ein Dach auf der Garage einplanen.

Das Dach des Hauses hingegen muss von 20° Neigung auf 30° erhöht werden, womit das geplante Walmdach dann zu erdrückend für das Haus werden würde.

Unser Architekt hat uns dann einige Vorschläge gemacht, wie das Haus nun aussehen könnte und wir haben uns entschieden, ein Satteldach auf Haus und Garage zu setzen, aber den Dachüberstand entfallen zu lassen, damit das Ganze etwas moderner wirkt.

Dann haben sie uns noch einen großen Schrecken wegen den Hausanschlüssen eingejagt, da die Verantwortlichen von der Gemeinde nicht wussten, wo Elektro-, Telefon- und Wasseranschlüsse genau liegen. Im schlimmsten Fall müssen wir die Hauptstraße aufreißen lassen, was eine Unsumme kosten würde. Nun haben wir aber bereits vom Elektrounternehmen erfahren, dass zumindest diese direkt am Grundstück liegen und somit normalerweise auch die Telefonkabel. Trinkwasser müssen wir noch klären, da könnte man zur Not aber hoffentlich auch vom Nachbarn eine Leitung abzweigen.

Es war eine aufregende Woche und kostet viel Überwindung nun ein ganz anderes Haus (zumindest von außen) zu planen.

Die nächste Kommissionssitzung findet am 11. November statt und dieses Mal klappt es hoffentlich mit der Genehmigung…