Archiv für den Monat November 2014

Küche & Umweltantrag

Nun waren wir also bereits bei beiden Küchenhäusern, um das Angebot für die Küche zu bekommen. Wir waren erstaunt, da die Endpreise (nach einigen Rabatten und Diskussionen 😉 ) sehr eng beieinander lagen (+- 600€ Unterschied) und unter unserem einkalkulierten Budget lagen. Soweit so gut.

Nun müssen wir uns also für ein Angebot entscheiden, wobei wir eigentlich eine klare Tendenz zum zweiten Haus haben, da diese viel flexibler sind und wir bei ihnen die neuen Siemens-geräte bekommen, welche erst ab Januar ausgeliefert werden. Außerdem erheben sie im kommenden Jahr nicht die MwSt. auf Küchen, die in diesem Jahr gekauft wurden. Das sind immerhin 2% Ersparnis und die Rabatte sind nicht an irgendwelche Bedingungen geknüpft, so wie dies bei den anderen der Fall ist.

Bei beiden Häusern wurde eine Küche geplant, welche eine weiße, grifflose Lackfront hat. Wir haben eine schwarze, gebürstete Granitarbeitsplatte eingeplant und eine Insel, in die Kochstelle und Spülbecken eingelassen sind und eine Deckendunstabzugshaube. An der hinteren Seite ein hohes Schrankelement mit Backofen & Dampfgarer, sowie einer Nische für Kaffeemaschine usw. Des Weiteren wollten wir unbedingt einen amerikanischen Side-by-Side Kühlschrank mit schwarzen Glasfronten 🙂

Auch vom Umweltantrag haben wir Neuigkeiten. Auf telefonische Nachfrage hin, hat uns der zuständige Förster mitgeteilt, dass für ihn das Abholzen der Bäume kein Problem darstellt und er auch für unser Gartenhaus eine positive Empfehlung an das Ministerium weitergibt. Die schlussendliche Entscheidung liegt nämlich beim Ministerium. Wir haben vom Gemeindetechniker nämlich erfahren, dass das Ministerium für Gartenhäuser in der Grünzone nur sehr selten eine Genehmigung erteilt. Das heißt also, dass wir das womöglich näher am Haus planen müssen, als bisher.

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Baugenehmigung

Mal wieder gute Nachrichten: Gestern haben wir den Anruf bekommen, dass wir die Baugenehmigung bekommen! 🙂

D.h. dass wir nun noch auf die schriftliche Benachrichtigung warten müssen und dann kann es endlich „richtig“ losgehen.

Wie versprochen, befinden sich dann nun auch unsere selbstgebastelten Pläne und Ansichten in der Menükarte „Pläne“.

 

Erd-& Kanalarbeiten

Am Montag hatten wir ein Schreiben von Schwörer im Briefkasten mit 2 Kostenvoranschlägen für die Erd- und Kanalarbeiten. Es haben sich also von den angeschriebenen 8 Firmen nur 2 gemeldet. Ziemlich enttäuschendes Resultat.

Als Laie wird man auch kaum schlau daraus: Schwörer gibt jeder Firma z.B. die gleiche Anzahl am m3 zum Aushub und so weiter an, dies sind jedoch Durchschnittswerte und nicht auf unser Vorhaben angepasst, so dass die Endpreise und die vorgeschlagenen Leistungen nur sehr vage sind. Unser Architekt hat uns vorgeschlagen, die Angebote durchzusehen und sich auf die Einzelpreise zu konzentrieren, welche für uns von Bedeutung sind.

Schwörer verlangt aber auch, dass wir uns bis zum 19.11. für eine von beiden Firmen entscheiden. Das gestaltet sich für uns aus zweierlei Sicht schwierig. Zum Einen wissen wir noch nicht, ob wir die Genehmigung dieses Mal erhalten und zum Anderen muss unsere Trinkwasserleitung nun doch an die gegenüberliegende Straßenseite angeschlossen werden. Nun hat man uns vorgeschlagen, nicht die ganze Straße auszureißen, sondern eine Bohrmethode anzuwenden, bei der nur kleine Tunnel unter der Straße gebohrt werden, durch die die Leitung verlegt werden kann. Kostet zwar immer noch mehr, als wir angenommen hatten, wird aber wahrscheinlich um einiges billiger, als die gesamte Straße aufzureißen. Problem ist, dass dies nur sehr wenige Firmen so machen können und wir zuerst herausfinden müssen, ob eine der beiden Firmen das überhaupt macht und wenn ja, zu welchem Preis.

Die Umplanungen…

Unser Architekt hatte am vergangenen Mittwoch einen Termin bei der Gemeinde, um zu klären, warum wir die Baugenehmigung nicht erhalten haben.

Wie sich dabei heraus gestellt hat, müsste die Flachdachfläche, sprich unsere Garage, erheblich verkleinert werden. Alternativ müssten wir ein Dach auf der Garage einplanen.

Das Dach des Hauses hingegen muss von 20° Neigung auf 30° erhöht werden, womit das geplante Walmdach dann zu erdrückend für das Haus werden würde.

Unser Architekt hat uns dann einige Vorschläge gemacht, wie das Haus nun aussehen könnte und wir haben uns entschieden, ein Satteldach auf Haus und Garage zu setzen, aber den Dachüberstand entfallen zu lassen, damit das Ganze etwas moderner wirkt.

Dann haben sie uns noch einen großen Schrecken wegen den Hausanschlüssen eingejagt, da die Verantwortlichen von der Gemeinde nicht wussten, wo Elektro-, Telefon- und Wasseranschlüsse genau liegen. Im schlimmsten Fall müssen wir die Hauptstraße aufreißen lassen, was eine Unsumme kosten würde. Nun haben wir aber bereits vom Elektrounternehmen erfahren, dass zumindest diese direkt am Grundstück liegen und somit normalerweise auch die Telefonkabel. Trinkwasser müssen wir noch klären, da könnte man zur Not aber hoffentlich auch vom Nachbarn eine Leitung abzweigen.

Es war eine aufregende Woche und kostet viel Überwindung nun ein ganz anderes Haus (zumindest von außen) zu planen.

Die nächste Kommissionssitzung findet am 11. November statt und dieses Mal klappt es hoffentlich mit der Genehmigung…